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Juli 2026

Willkommen bei Rom Lee

Das Leben spielt 1000 Streiche. Irgendwann hat man genug, und nach der Musikpause schreibt man wieder Texte und Musik. Und plötzlich finden die anderen es gut und schön und wollen mehr. Also schreibe ich, und wir schauen, wohin die Reise geht. Die Texte sind mir besonders wichtig. Dankbar bin ich dem Musiker und Produzenten Hanno di Rosa. Danke an meine Patienten: Hinter jedem Lied steckt ein Schicksal.

„Steh auf“: das ist meine eigene Geschichte. „Tanze so lange es geht“: das ist mein Patient S. im Rollstuhl, nach einem Unfall mit Querschnittslähmung. „Du bist 45“: das Schicksal einer Patientin, wie bei vielen Frauen.

„Lebe den Sommer“ soll Freude und Spaß vermitteln. Es ist auch der Protest gegen die aktuelle Zeit und gegen die allgemeine Depression, vor allem in Deutschland. In Spanien, wo ich auch etwa sechs Monate im Jahr bin, ist diese Stimmung selten — aber die Spanier spielen auch besser Fußball.

Beruflich bin ich Kardiologe (Roman Leischik) und habe nur die Arbeitszeit reduziert. Ich betreue weiter auch schwerkranke Patienten, aber mit Spaß, auf einem hohen wissenschaftlichen Niveau, jedoch ohne „Weißkittel-Syndrom“. Mit 40 Jahren klinischer und wissenschaftlicher Erfahrung brauche ich den „Weißkittel“ nicht als Nimbus und Abgrenzung.

Den Künstlernamen habe ich gewählt, weil Musik für mich privat ist und bleiben soll — kein Karrierewunsch. Eigentlich wollte ich Musik für mich, meine Freude und meine Patienten, die einfach gut ist und Spaß macht. Mein Freund Michael, mit dem ich oft segeln gehe, wollte gute Musik zum Segeln, und jetzt haben wir das.

Spotify und Musik waren immer Lebensbegleiter: Glashaus, Xavier, Söhne Mannheims, Grönemeyer, Reamonn. Coldplay (meine Lieblingsband) und Crowded House waren oft Lebensretter. Im Jahr höre ich bestimmt bis zu 3000 Lieder. 15 Jahre Training und die Teilnahme an Ironman-Wettkämpfen weltweit wären ohne Musik nicht möglich gewesen. Musik ist Spaß und Leben.

In der Schule hatte ich eine Band, sang im Chor und spielte am Lagerfeuer. Aber auch oft in der Kirche bei Jugendgottesdiensten und bei Abschlussfeiern. Dann noch mit 18 bis 20 Jahren in der Spinne in Hagen gegen freie Getränke — das war die Liedermacherzeit. Nach überstandenen schweren Erkrankungen, als ich mich schon im Jenseits fühlte, bin ich dankbar für jeden Tag. Deshalb sind mir die Texte wichtig, aber auch die Musik zum Spaßhaben ohne Schnörkel und zum Abtanzen.

Die Kombination von Musik, Rhythmus und Text ist gedacht zum Hören im Auto, morgens zu Hause nach dem Aufstehen oder im Garten. Die Hauptmotivation war, gute Musik für alle zu schreiben. In jedem Lied sollte jeder etwas finden, was ihn berührt, ihm gefällt und auch Spaß macht. Man kann zu den Liedern tanzen, mitsingen, arbeiten oder auch einfach nur zuhören.

Ich und unsere Truppe (wir nennen sie Rom Lee Music Group) tanzen dazu und haben Spaß. Euch wünsche ich viel Liebe und Spaß an den Texten und an der Musik. Danke an die Palma Music Studios. Ihr seid großartig.